Hautpilz erkennen und richtig behandeln

Gerötete, ringförmige Flecken mit schuppendem Rand, die langsam größer werden, sind das typische Bild eines Hautpilzes am Körper. Diese Seite erklärt, wie Pilzinfektionen an Rumpf, Armen, Gesicht, Leiste und in Hautfalten aussehen, wie man sich ansteckt, welche Cremes in Österreich ohne Rezept erhältlich sind und wann eine Behandlung mit Tabletten nötig wird.

Was ist Hautpilz?

Hautpilz ist der Sammelbegriff für Infektionen der Haut, der Haare und der Nägel durch Pilze, in der Fachsprache Dermatomykosen. Unterschieden werden drei große Gruppen: Fadenpilze (Dermatophyten), Sprosspilze (Hefen) und Schimmelpilze. Für Erkrankungen der Haut und Schleimhaut spielen vor allem die ersten beiden eine Rolle. Pilze bevorzugen warme, feuchte Bereiche; besonders häufig betroffen sind Füße, Hände, Nägel und der Intimbereich.

Auf dieser Seite geht es um Pilzinfektionen der übrigen Haut: am Rumpf, an Armen und Beinen, im Gesicht, in der Leiste und in Hautfalten. Fußpilz, Nagelpilz und Scheidenpilz haben eigene Ratgeber unter Fußpilz, Nagelpilz und Scheidenpilz. Helle oder bräunliche Flecken am Rücken, die im Sommer auffallen, beschreibt der Ratgeber zur Kleienpilzflechte unter Kleienpilzflechte.

Wichtig für die Erwartung: Laut Gesundheitsportal heilt Hautpilz in der Regel nicht von selbst ab. Er muss mit Mitteln gegen Pilze, sogenannten Antimykotika, behandelt werden. Je nach Art des Pilzes und Schweregrad nennt das Portal eine Behandlungsdauer von mindestens zwei Wochen bis zu einem Jahr.

FormWo sie auftrittTypisches Bild
Fadenpilz der Körperhaut (Tinea corporis)Rumpf, Arme, Beine, Gesichtscharf begrenzte, gerötete Scheiben mit entzündlichem Rand und feiner Schuppung, die in der Mitte abheilen
Pilz in der Leiste (Tinea inguinalis)Leistenbeugegerötete, gereizte, stark juckende Haut
Hefepilz in Hautfalten (Candidose)Achseln, Leisten, Gesäßfalte, unter der Brust, zwischen Fingern und Zehennässende Rötung mit Schuppensaum, anfangs manchmal schlaffe Bläschen oder Pusteln
Kopfpilz (Tinea capitis)behaarter Kopf, vor allem bei Kindernrunde, schuppende Herde, haarlose Stellen mit abgebrochenen Haaren, manchmal eitrige Entzündung
Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor)Rumpf, Hals, Bauchhelle, bräunliche oder rosa Flecken mit feiner Schuppung, die in der Sonne nicht bräunen

Wie sieht Hautpilz aus?

Bei einem Fadenpilz der Körperhaut, der Tinea corporis, entstehen scheibenförmige, scharf begrenzte, gerötete Herde. Typisch sind ein entzündlicher, leicht erhabener Rand und eine feine Schuppung. Die Herde heilen in der Mitte ab und wachsen gleichzeitig nach außen, deshalb sehen sie oft wie ein Ring aus. Mehrere Herde können zu großen, landkartenartigen Flächen zusammenfließen. Wo eine Pilzinfektion an warmfeuchten Stellen beginnt, etwa in der Leistenbeuge, ist das erste Anzeichen meist starker Juckreiz; die Haut wird rot und gereizt.

Hefepilze der Gattung Candida befallen bevorzugt Hautfalten, in denen Haut auf Haut liegt. Dort ist die Haut gerötet und nässt, den Rand zur gesunden Haut bildet ein Schuppensaum, und am Anfang zeigen sich manchmal schlaffe Bläschen oder Pusteln. Zwischen Fingern und Zehen beginnt die Candidose mit kleinen Bläschen, die rasch platzen; nicht selten entstehen schmerzhafte Einrisse.

Seltener, aber wichtig zu erkennen, ist die tiefe Form eines Fadenpilzes. Sie entwickelt sich vor allem bei Männern im Bart- und Halsbereich, an den Unterarmen und bei Kindern am behaarten Kopf. Um die Haarwurzeln bildet sich ein schmerzhafter, nässender Knoten, die nahen Lymphknoten schwellen an, und Fieber oder Abgeschlagenheit sind möglich. Im Bartbereich kann sich auf Druck Eiter entleeren. Diese Form gehört nicht in die Selbstbehandlung.

Ursachen: wie man sich ansteckt

Pilze werden direkt von Mensch zu Mensch, von Tier zu Mensch oder indirekt über Gegenstände übertragen. Beim Hautpilz am Körper kommen als tierische Quelle vor allem Katzen und kleine Nagetiere infrage, eventuell auch Rinder. Von Mensch zu Mensch steckt man sich über direkten Hautkontakt an oder bei Sportarten mit intensivem Körper- oder Gerätekontakt. Indirekt gelingt die Übertragung über Badematten, Schuhe, Handtücher oder Haarbürsten; häufige Orte sind Schwimmbäder, Saunen, Sportanlagen, Hotels und Sonnenstudios.

Ob aus einem Kontakt eine Infektion wird, hängt von der Haut ab. Luftundurchlässige Kleidung, die Schweiß nicht abtrocknen lässt, begünstigt Hautpilz, ebenso eine familiäre Veranlagung, Diabetes, Durchblutungsstörungen und Übergewicht mit vermehrtem Schwitzen in Hautfalten.

Hefepilze gehören bei vielen Menschen in geringer Zahl zur normalen Flora von Haut und Schleimhaut. Zur Entzündung kommt es erst, wenn sie sich stark vermehren: bei geschwächter Abwehr, bei Diabetes und Übergewicht, nach Antibiotika, unter Kortison oder Chemotherapie, bei Feuchtarbeit, etwa in Gastronomieküchen, und bei bettlägerigen Menschen, die viel schwitzen und sich wenig bewegen können. Ein bestehender Pilz kann sich außerdem von einer Körperstelle auf andere ausbreiten. Deshalb werden alle befallenen Stellen gleichzeitig behandelt.

Welche Cremes helfen ohne Rezept?

Bei leichten Fällen mit wenigen Herden reicht laut Gesundheitsportal meist eine örtliche Behandlung mit einem Breitband-Antimykotikum über etwa vier Wochen. In Österreich sind dafür mehrere Cremes ohne Rezept erhältlich, etwa mit Terbinafin, Bifonazol, Isoconazol, Clotrimazol, Miconazol oder Naftifin. Der Rezeptstatus hängt aber am einzelnen Präparat, nicht am Wirkstoff: Terbinafin ist als Creme rezeptfrei, als Tablette rezeptpflichtig. Ketoconazol-Creme und alle Kombinationen eines Antimykotikums mit Kortison sind rezeptpflichtig. Die Übersicht nennt Angaben aus der Fachinformation einzelner rezeptfreier Präparate; maßgeblich ist immer die Packungsbeilage des Produkts, das Sie verwenden.

So wird eine Creme richtig angewendet: die Haut waschen und gut abtrocknen, die Creme dünn auf den Herd und die umgebende Haut auftragen und die Behandlung nicht beenden, sobald die Rötung verblasst. Laut Fachinformation von Lamisil 1 % Creme heilen die Beschwerden meist in einigen Tagen ab, unregelmäßige Anwendung oder ein vorzeitiger Abbruch bergen aber das Risiko eines Rückfalls. In Hautfalten kann vor allem über Nacht ein Gazestreifen eingelegt werden.

Bessert sich der Befund nicht, ist das ein Grund zur Abklärung: Dieselbe Fachinformation verlangt eine ärztliche Beratung, wenn nach spätestens zwei Wochen keine Besserung eintritt. Das Gesundheitsportal rät generell, bei Verdacht auf Hautpilz möglichst bald eine Hautärztin oder einen Hautarzt aufzusuchen, weil Zuwarten oder Selbstbehandlung eine Pilzerkrankung verschlimmern kann.

Wirkstoff (Präparat, dessen Fachinformation zitiert wird)RezeptstatusAnwendung am Körper laut Fachinformation
Terbinafin 1 % (Lamisil 1 % Creme)rezeptfreieinmal täglich, eine Woche lang bei Tinea corporis und Tinea cruris; ab 12 Jahren; nicht im Gesicht und nicht am Mund
Bifonazol (Canesten Bifonazol Creme)rezeptfreieinmal täglich, am besten abends; zwei bis drei Wochen an Körper, Händen und in Hautfalten
Isoconazol (Travogen Creme)rezeptfrei; im Genitalbereich nur auf ärztliche Verordnungeinmal täglich, zwei bis drei Wochen, bei hartnäckigem Befall auch vier Wochen oder länger; nach der Abheilung mindestens zwei Wochen weiter

Kortison auf Hautpilz: warum Vorsicht geboten ist

Juckende, gerötete Flecken werden oft zuerst mit einer Kortisoncreme aus der Hausapotheke behandelt. Bei einem Pilz ist das keine gute Idee. In der Fachinformation der rezeptfreien Soventol Hydrocortisonacetat 0,5 % Creme heißt es, dass Glukokortikoide lokale Hautinfektionen verstärken und bei unsachgemäßer Anwendung die Krankheitszeichen verschleiern können; eine gleichzeitige Pilzinfektion muss gesondert behandelt werden. Verschlechtert sich der Zustand oder halten die Beschwerden länger als zwei Wochen an, ist laut derselben Fachinformation die Diagnose zu überprüfen.

Ärztlich eingesetzt werden bei stark entzündeten oder ekzemartigen Pilzherden Kombinationen aus einem Antimykotikum und einem Kortison. In Österreich sind alle diese Kombinationen rezeptpflichtig, und laut Fachinformation sind sie nur für den Beginn der Behandlung gedacht. Bei Isoconazol mit Diflucortolon (Travocort) endet die Kombination nach dem Abklingen der Entzündung, spätestens nach zwei Wochen; danach wird mit einem kortisonfreien Antimykotikum weiterbehandelt, vor allem in der Leisten- und Genitalgegend. Für Econazol mit Triamcinolon (Pevisone) nennt die Fachinformation höchstens eine Woche, für Miconazol mit Flupredniden (Vobaderm) möglichst nicht mehr als eine Woche.

Wann Tabletten nötig sind

Bei einer größeren Zahl von Herden reicht eine Creme allein nicht aus. Das Gesundheitsportal nennt dann die Kombination mit Tabletten, etwa mit den Wirkstoffen Terbinafin, Fluconazol oder Itraconazol, über ein bis drei Monate. Beendet wird die Therapie erst, wenn die Heilung mikrobiologisch gesichert ist. Beim Kopfpilz sind Tabletten in jedem Fall erforderlich. Alle Antimykotika zum Einnehmen sind in Österreich rezeptpflichtig, und vor einer Verordnung werden Vorerkrankungen und die übrige Medikation erfasst. Einige Punkte aus den Fachinformationen:

  • Terbinafin-Tabletten: Bei chronischer oder aktiver Lebererkrankung dürfen sie nicht angewendet werden. Vor der Verordnung wird die Leberfunktion geprüft, eine Kontrolle wird nach vier bis sechs Wochen empfohlen. Juckreiz, anhaltende Übelkeit, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Erbrechen, Beschwerden im rechten Oberbauch, Gelbsucht, dunkler Urin oder heller Stuhl sind ein Grund, die Einnahme zu beenden und ärztliche Hilfe zu holen. Unter 18 Jahren wird die Anwendung nicht empfohlen.
  • Itraconazol-Kapseln: Bei einer Herzschwäche, auch einer früher bekannten, nur bei lebensbedrohlichen oder schweren Infektionen; in der Schwangerschaft nur in lebensbedrohlichen Fällen. Frauen im gebärfähigen Alter verhüten bis zur nächsten Regelblutung nach Therapieende. Zahlreiche Arzneimittel dürfen nicht gleichzeitig eingenommen werden, darunter die Cholesterinsenker Simvastatin und Lovastatin.
  • Fluconazol-Kapseln: laut Fachinformation bei Erwachsenen für Hautpilz vorgesehen, wenn eine Behandlung zum Einnehmen angezeigt ist. Beim Kopfpilz soll Fluconazol nicht verwendet werden: In Untersuchungen bei Kindern war es Griseofulvin nicht überlegen, die Erfolgsrate lag unter 20 Prozent.

Kopfpilz bei Kindern

Pilzinfektionen des behaarten Kopfes betreffen vor allem Klein- und Schulkinder. In Österreich werden laut Gesundheitsportal etwa 85 Prozent der Fälle durch Microsporum canis verursacht, einen Pilz, den Kinder meist von jungen Katzen, seltener von Hunden bekommen; die Tiere wirken oft gesund. Im Herbst häufen sich Fälle nach Urlauben am Bauernhof oder in Südeuropa mit engem Tierkontakt. Typisch sind schuppende, runde Herde und haarlose Stellen, an denen die Haare kurz über oder unter der Hautoberfläche abbrechen; manchmal entsteht eine eitrige Entzündung.

Kopfpilz lässt sich nicht mit einer Creme allein behandeln. Nach einer Laboruntersuchung, die den Erreger bestimmt, ist eine meist mehrwöchige Behandlung mit Tabletten unbedingt erforderlich, ergänzt durch eine örtliche Behandlung. Für Kindergarten und Schule wird eine Befreiung für ein bis zwei Wochen nach Therapiebeginn empfohlen, bei nässenden Herden bis zum Abtrocknen. Familienmitglieder sollten ärztlich untersucht und Haustiere tierärztlich angeschaut werden, auch wenn sie keine Beschwerden zeigen. Kämme und Haarbürsten lassen sich fünf Minuten in kochendem Wasser desinfizieren, hitzebeständige Textilien im 90-Grad-Programm mit einem Bleichwaschmittel.

Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen

Ein Hautpilz ist selten ein Notfall. Eine Abklärung in einer dermatologischen Ordination ist aber in diesen Situationen sinnvoll:

  • Der Ausschlag tritt zum ersten Mal auf oder Sie sind nicht sicher, ob es ein Pilz ist; andere Hauterkrankungen können ähnlich aussehen.
  • Betroffen sind das Gesicht, der behaarte Kopf oder ein Kind; Terbinafin-Cremes sind laut Fachinformation nicht für das Gesicht vorgesehen.
  • Es gibt viele oder großflächige Herde, oder sie breiten sich trotz Creme weiter aus.
  • Trotz korrekter Anwendung einer Creme bessert sich nichts, oder der Pilz kommt nach der Behandlung immer wieder.
  • Es bilden sich schmerzhafte, nässende Knoten oder Eiter, die Lymphknoten schwellen an oder Fieber kommt dazu.
  • Sie haben Diabetes, eine Durchblutungsstörung oder ein geschwächtes Immunsystem.
  • Sie sind schwanger oder stillen: Laut Fachinformation ist zum Beispiel Terbinafin-Creme in der Schwangerschaft nur bei klarer Indikation zu verwenden, und Bifonazol soll im ersten Schwangerschaftsdrittel vermieden werden.

Wie die Diagnose gestellt wird

Den Verdacht stellt die Ärztin oder der Arzt anhand der typischen Hautveränderungen. Gesichert wird die Diagnose meist, indem eine Probe der befallenen Haut oder der Haare entnommen und im Labor untersucht wird; so lassen sich der Pilz nachweisen und die Pilzart bestimmen. In manchen Fällen kommt eine spezielle UV-Lampe zum Einsatz, das Woodlicht, unter dem bestimmte Fadenpilze im abgedunkelten Raum gelbgrün leuchten. Für schwierige Fälle gibt es Pilzambulatorien, an die überwiesen werden kann.

Sie können Ihre Beschwerden im medizinischen Fragebogen beschreiben, auch welche Cremes Sie bereits verwendet haben. Der Arzt entscheidet, ob eine rezeptpflichtige Behandlung passt oder ob Sie sich zuerst untersuchen lassen sollten, etwa mit einer Laboruntersuchung in einer dermatologischen Ordination. Das gilt besonders beim ersten Auftreten, bei Kopfpilz oder Befall bei Kindern, in der Schwangerschaft, bei Diabetes, bei Fieber oder bei eitrigen Knoten.

Vorbeugen und Rückfälle vermeiden

Die meisten Maßnahmen zielen darauf, die Haut trocken zu halten und den Kontakt mit Pilzen zu vermeiden:

Medizinische Prüfung: lek. Damian Wojno, Approbation Nr. 3211301, für MEDINOW Sp. z o.o. Für Ihren konkreten Fall bleibt die ärztliche Einschätzung maßgeblich, nicht dieser Beitrag.

  • In Schwimmbädern, Saunen, Sportanlagen und Hotels Badeschuhe tragen und keine fremden Schuhe benutzen.
  • Gefährdete Hautfalten nach dem Waschen und nach dem Sport gut abtrocknen und luftdurchlässige Kleidung tragen.
  • Handtücher, Haarbürsten und Kämme nicht mit Erkrankten teilen.
  • Bei wiederkehrendem Pilz in der Familie auch Haustiere tierärztlich untersuchen lassen.
  • Alle befallenen Stellen gleichzeitig behandeln und die in der Packungsbeilage angegebene Dauer einhalten, auch wenn die Haut schon gut aussieht.

Ist Hautpilz ansteckend?

Ja. Pilze werden über direkten Hautkontakt von Mensch zu Mensch, von Tieren auf Menschen und indirekt über Gegenstände wie Handtücher, Badematten oder Haarbürsten übertragen. Bis die Behandlung abgeschlossen ist, sollten Sie solche Gegenstände nicht teilen. Bei Kopfpilz sollte laut Gesundheitsportal eine Sportbefreiung gelten, bis keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

Geht Hautpilz von alleine weg?

In der Regel nicht. Hautpilzerkrankungen heilen laut Gesundheitsportal meist nicht von selbst ab und müssen mit Antimykotika behandelt werden. Zuwarten kann den Befall verschlimmern; je früher behandelt wird, desto schneller und besser heilt er.

Welche Creme hilft gegen Hautpilz?

Rezeptfrei erhältlich sind in Österreich unter anderem Cremes mit Terbinafin, Bifonazol, Isoconazol, Clotrimazol, Miconazol oder Naftifin. Die Anwendungsdauer unterscheidet sich: Laut Fachinformation reicht bei Terbinafin-Creme am Körper eine Woche, bei Bifonazol sind es zwei bis drei Wochen. Ketoconazol-Creme und Kombinationen mit Kortison sind rezeptpflichtig.

Wie lange dauert die Behandlung von Hautpilz?

Das hängt von Wirkstoff und Ausdehnung ab. Örtlich sind es je nach Präparat meist ein bis vier Wochen, und die Behandlung läuft über das Abklingen der Beschwerden hinaus. Bei vielen Herden kommen Tabletten über ein bis drei Monate dazu, beim Kopfpilz eine mehrwöchige Tablettenbehandlung.

Darf man eine Kortisonsalbe auf Hautpilz auftragen?

Nicht allein. Kortison kann eine Hautinfektion laut Fachinformation verstärken und die Krankheitszeichen verschleiern. Rezeptpflichtige Kombinationen mit einem Antimykotikum werden nur zu Beginn bei starker Entzündung eingesetzt, laut Fachinformation je nach Präparat höchstens eine bis zwei Wochen; danach geht es ohne Kortison weiter.

Kann ich mich bei meiner Katze anstecken?

Ja. Katzen und kleine Nagetiere sind eine häufige Quelle für Hautpilz am Körper, junge Katzen für Kopfpilz bei Kindern, und die Tiere wirken oft gesund. Wird bei Ihnen ein Pilz festgestellt, der von Tieren stammen kann, sollte auch das Tier tierärztlich untersucht und gegebenenfalls behandelt werden.